Vorwärts und nicht vergessen, Reader der Konferenz zur Rettung des Theaters Ost am 1.11.2025
E-Mail-Affäre um Springer-Chef: Der Ekel vor Demokraten
Es würde nicht lohnen, auf dieses unterirdische SMS-Geschwätz zu reagieren, wenn die Debatte nicht von großer Scheinheiligkeit wäre. Die ganze Empörung erwächst aus dem Umstand, dass es hier um einen der einflussreichsten Medien-Bosse des Landes geht, Chef und Eigentümer nicht nur des Springer-Konzerns, sondern auch langjähriger Präsident des Bundesverbandes der Digitalpublisher und Zeitungsverleger. Der nun […]
Daniela Dahn zur Friedensdemo: „Jetzt lassen wir nicht mehr locker“
erschienen in der Berliner Zeitung 28.02.2023 Mein Lieblingsfoto von der Kundgebung zum Manifest für Frieden zeigt ein Pappschild, auf dem steht: Ich weiß schon heute, was morgen die Medien berichten werden. Der weit verbreitete Kampagnenjournalismus hat dann allerdings die schlimmsten Erwartungen übertroffen. In denunziatorischer Weise wurde den „beiden Damen“ Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unterstellt, […]
25 Jahre Ossietzky
https://www.ossietzky.net/artikel/25-jahre-ossietzky/
Berliner Begegnungen – Akademie der Künste
3.12.2022 Wo ist unser Platz als Kulturschaffende in einem Krieg? Auch der „Krieg der Narrative“, von dem EU-Chefdiplomat Borrell spricht, kennt keine Grenzen mehr. An dieser Front deeskalierend einzugreifen, scheint mir für uns ein Gebot, das auch die erste Berliner Begegnung prägte. Und wir sind für die westlichen Narrative zuständig, auf die anderen haben wir […]
Von einem, der sich immer eingemischt hat. Nachdenken über Stefan Heym
Eine gemeinsame Veranstaltung von Helle Panke e.V. und der Rosa Luxemburg Stiftung 16. Dezember 2021 Geboren 1913, lebte Stefan Heym genau in jener historischen Phase, die Eric Hobsbawm als das „kurze 20. Jahrhundert“ bezeichnet hat. Kaum eine Biografie widerspiegelt die Spannungen dieser Phase prominenter als die Heyms: Als jüdischer Chemnitzer und als Linker geriet er […]
Geistige Armut als Modell
erschienen in Ossietzky 16/17 vom 14.8.21 Deutschland pflegt sein Image als Land der Dichter und Denker, als reiche Kulturnation. Da kann man es nur als Absicht werten, wenn bei all dem tradierten Reichtum ein öffentlich-rechtliches Fernsehen gedeiht, das die von Kant beklagte, selbstverschuldete Unmündigkeit fortschreibt. Offenbar hat die politische Klasse kein Interesse an wissenden, selbstbestimmten […]