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Daniela

Krieg als vermeidbares Unglück – Eine Bilanz zur Debatte um das Iran-Gedicht von G. Grass Freitag 17 vom 26.04.2012

Fazit Juliane Wetzel hat Günter Grass im Freitag vorgeworfen, er bediene antijüdische Klischees. Andere haben kritisiert, Grass spiele mit Tabus. Nun zieht Daniela Dahn eine Bilanz der Debatte Empörung Die Debatte um Günter Grass war vor allem ein Schlachtfeld der Polemik. Aber hat sie auch etwas bewirkt? Ist die Debatte um den als Gedicht kostümierten…

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Globalisierung des Zorns. Das Weltsozialforum in Mumbai im Rückspiegel. Freitag 6/2004

Globalisierung des Zorns. Das Weltsozialforum in Mumbai im Rückspiegel Vorerst sind all die Kämpfer für eine andere Welt in die, ach, immer noch selbe Welt zurückgekehrt. Die Straßenkinder der kleinen Theatertruppe, die mit ihrem unbefangenen, improvisierten Spiel uns Besucher bezaubert hat, werden wieder im Staub von Mumbai sitzen. Zurück in Bhopal ist der Dichter Ramprakash…

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Komm lieber Mai – Gastkolumne im ND vom 1.5.05

Fünfzehn Jahre, nach dem der Realsozialismus seine Lernunfähigkeit durch finalen Abgang bewiesen hat, erfasst die Systemdebatte nun auch den Kapitalismus. Und zwei Drittel der Bürger halten dies für gerechtfertigt. Unseren Marsch in die entpolitisierte Beliebigkeit bestätigt ein Blick in den Kalender: Wir begehen einen „Maifeiertag“. Komm lieber Mai und mache … Ausgerechnet der Bundestagskalender spricht…

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Drei Stunden am Tag werden genügen, Freitag Nr. 30, 29.7.05

Drei Stunden Arbeit am Tag werden genügen AUS DEM DENKKÄFIG AUSBRECHEN Für eine Wirtschaftsordnung, die jedem seine Würde lässt – ein Plädoyer auf dem Erfurter Sozialforum Am Wochenende schloss das Erfurter Sozialforum mit der Ankündigung, wer den neoliberalen Umbau vorantreibe, müsse „mit massivem Widerstand rechnen“. Zu einem der zahlreichen Podien des ersten Treffens dieser Art…

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Mehrholer-Value, Freitag Nr. 39, 30.9.05

Mehrholer Value Arbeitsmarkt und Wachstum – ein vorläufiges Schlusswort zur Debatte: Geht die Marktwirtschaft wirklich unter, wenn sie nicht fortwährend akkumulieren kann? Widerspruch in der Sache ist immer wünschenswert, deshalb danke ich Albrecht Müller für das Auslösen dieser Debatte. Zumal wir uns ja einig sind gegen den Marktradikalismus, nur uneinig über die Methoden seiner Überwindung.…

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Das angelsächsische Recht in den Ozean kippen – Freitag 4 vom 26.01.2007

KEINE PEANUTS MEHR  Die Forderungen in Nairobi waren so radikal wie selten zuvor Nach dem räumlichen Dreiklang Mali – Pakistan – Venezuela im Vorjahr hatte das VII. Weltsozialforum wieder einen einzigen Schauplatz. Zum ersten Mal lag er in Afrika. Als Front der Standhaften gegen einen entfesselten Kapitalismus traf sich die Gemeinde der Globalisierungskritiker diesmal in…

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